Therapie

Einen schönen guten Abend allerseits!

Heute war ein schöner Tag, also zumindest nachmittags sogar besser als die letzten. The same procedure as every day. Aber ich habe mich heute mit Sherlock Holmes in die Badewanne gelegt und mich an meinem Mittagessen erfreut. Nichts besonderes also, im Grunde nicht mal besonders genug um euch hier damit zu belästigen.

Das einzige was heute herausgestochen hat, war die Therapie. Die war heute heftiger als sonst, tiefgründiger, emotionaler, unangenehmer. Ich war einmal sogar kurz davor zu weinen… Als ich mit ihm darüber geredet habe, dass meine Mutter sich nur über mich lächerlich gemacht hat als ich ihr von meinen Problemen nach Neuseeland erzählt habe. Von meinem Kummer, meiner Trauer, meiner Verzweiflung. Sie hat mich ausgelacht. In dem Moment ist ein weiteres Stück in mir zerbrochen. Ich wollte ihr nach dem halben Jahr Abstand noch eine Chance geben… und sie hat sie verspielt. Sei’s drum. Unsere Beziehung zu normalisieren wird die Herkulesaufgabe für meinen Doc sein, die ist so verkorkst da hilft ja nicht mal Alkohol -.-

Dazu kam der – aufgepasst – ödipale Konflikt aufgrund des Verhältnisses zu meinem Dad (aber um Gottes Willen denkt nicht dass es sich dabei um irgendetwas inzestuöses handelt! Das ist nur so ein Begriff aus der Psychoanalyse, geprägt von Sigmund Freud – ich hab mal recherchiert, bei Mädchen nennt man das auch Elektrakomplex) der sich in Eifersucht und Hass gegenüber meiner Mutter manifestierte. Da ich meine Zuwendung seit der frühesten Kindheit immer bei meinem Vater gesucht habe, weil meine Mutter sie mir nicht geben konnte/wollte, habe ich eine übertriebene Fixierung auf ihn.
Das führt wiederum dazu, dass ich aufgrund meiner altersbedingten Abnabelung und Distanzierung von meinen Eltern einen Ersatz für ihn suche, also für seine Zuwendung und Zuneigung.
Das bringt mich dazu, mich von Männern wie meinem Kryptonit-Mensch emotional abhängig zu machen. Heureka. Aber das erklärt einiges. Und es gibt meinem Therapeuten neue Ansatzpunkte.
Der erfährt von mir so viele Dinge, die sich mir selber erst erschließen und mir Sachverhalte und Zusammenhänge dann auffallen, wenn ich sie ihm erzähle. Es gibt so viele Ereignisse aus meiner Kindheit, die wir gemeinsam ausgraben… es ist hart. Irgendwie. So viele Dinge die ich als völlig normal erachtet hatte, findet mein Therapeut überaus bedenklich.
Wenn ich mich dabei ertappe, meinen Vater zu verteidigen, dann musste ich ihm schon recht geben, mit seinen Theorien und Thesen. Ich weiß ja selbst dass es die Wahrheit ist. Doch es ist natürlich nicht leicht… und es wir schwerer – aber das war klar.

Ich pack das schon. Auch ohne Kinderriegel :P
Einen schönen Abend noch!
Euer Fräulein Mit-Ohne-Gefühl

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Verpasste Chancen…

Einen guten Abend aus meinem Wohnzimmer!

Ich bin seit gestern Abend wieder zuhause und es ist einfach eines der besten Gefühle, die Haustüre aufzuschließen und seine Taschen in die eigene Wohnung zu stellen.

Mein Vater hat mich gestern nach einer Familienfeier nach Hause gefahren. Den Geburtstag meines Opas haben wir bei meiner Tante gefeiert, wofür ich am Freitag wiederum eine kleine Schokotorte gebacken hatte.
Die Feier war wie immer ein kleines Highlight, meine Familie ist einfach ein Fall für sich. Zumindest bis zu dem Punkt an dem meine Stimmung gekippt ist… diese Kipp-Momente kommen wann sie wollen und manchmal leider denkbar unpassend. Wenn ich grade fröhlich und gut gelaunt bin, dann ist die Veränderung in meinem Wesen für alle Anwesenden deutlich spürbar.
So auch für meinen Vater. Nachdem meine Tante seine Hilfe bezüglich einem gesundheitlichen Problem abgewiesen hat, wurde ich schlagartig traurig – verfiel in eine depressive Episode. Und das inmitten meiner Familie am Wohnzimmertisch.
Mein Vater hat es sofort am veränderten Ausdruck in meinen Augen gesehen, wie hätte ich es auch vor ihm verbergen können…
Auf dem Heimweg, nachdem wir meinen Bruder abgesetzt hatten, hat er mich drauf angesprochen. Das wäre der Moment gewesen, in dem ich ihm von meiner Krankheit hätte erzählen können. Ich hätte ihm sagen können, weshalb ich manchmal so traurig bin. Weshalb ich nicht mehr zurück finde, wenn ich erstmal in diese Melancholie verfallen bin.
Er hat schließlich keine Ahnung, warum mir das so oft passiert.
Ich hätte es ihm im Auto sagen können… Aber ich konnte es nicht.
Er hat mich gefragt, was los war. Und ich habe ihm nicht die Ursache für meine Traurigkeit genannt, sondern nur den Auslöser… Weil ich ihm einfach nicht sagen konnte, was los ist. Wieso weiß Gott allein, und der weiß es wahrscheinlich auch nicht…

Es ist insgesamt momentan irgendwas los mit mir, weil ich ständig Migräne-Anfälle habe, die ich schon länger nicht mehr hatte. Auch heute habe ich schon den ganzen Abend Kopfschmerzen und musste die Lichter im Wohnzimmer dimmen, weil mir alles zu hell war… Mir wird einfach alles zuviel, meinte ich zu meinem Dad, als ich ihm durch die Blume erzählt habe, wie es mir momentan so geht. Die Tatsache dass ich mich zum Teil einfach nur zurückziehen und vor der Welt verstecken wollte, führte dazu, dass ich mich häufig in mich selbst zurückgezogen habe, was ihm aufgefallen ist.
Ich bin ja ansonsten durchaus extrovertiert, also kann es schon mal auffällig sein, wenn ich mich freiwillig in mein Gästezimmer verkrümle.

Ich glaube wirklich, dass mir die ganze Gesellschaft die letzte Woche – so schön sie auch war – einfach zu viel geworden ist. Dazu der ganze Stress wegen dem Geburtstag… und die Konflikte in meinem Kopf haben natürlich auch ihren Teil dazu beigetragen.
Zu allem Überfluss konnte ich die letzte Woche nur sehr schlecht schlafen… wenn ich ohne Tabletten eingeschlafen bin, dann nicht ohne mich in den Schlaf zu weinen. Und wenn ich mit einer Tablette schneller einschlafen konnte, dann war ich am nächsten Morgen trotzdem total fertig. Erholsam war der Schlaf so oder so nicht… und auch das begünstigt natürlich meine emotionale Unausgeglichenheit… na ganz toll… ich bin momentan so unausgeglichen, dass ich heute sogar meine Nägel wieder abgekaut habe… Was ein Rückschlag. :(

Jetzt bin ich zuhause und werde versuchen alle entstandenen Defizite wieder aufzuholen – egal welcher Art. Das mit dem Schlafen habe ich von gestern auf heute schon mal ganz gut hingekriegt ;)

Einen schönen Abend noch!
Euer Fräulein Mit-Ohne-Gefühl

Gefühlsverstärker

Guten Abend allerseits!

Jetzt habt ihr schon lange nichts mehr von mir gehört. Das tut mir auch leid, aber in den letzten Tagen war einfach zu viel los um ans Bloggen zu denken…

Ich bin immer noch bei meiner besten Freundin zu Besuch – und die letzten Tage waren… intensiv. Jedes Gefühl, das ich hatte, war relativ extrem.
Entweder ich war ein glückliches Mädchen, das umgeben von Familie und Freunden durch den Tag glitt – oder ich war ein Schatten meiner selbst, kaum in der Lage meine Tränen zurück zu halten.
Im einen Moment hatte ich Bauchschmerzen vor Lachen und schon im nächsten stand ich weinend unter der Dusche/lag weinend im Bett. Eine manisch-depressive Episode?

Wenn es mir gut ging, dann war ich voller Energie, stressresistent und sprühte geradezu vor Kreativität. Ich habe (nahezu) im Alleingang eine dreistöckige Torte gezaubert – Bild kommt weiter unten. Gleichzeitig habe ich mich zu großen Teilen um die restliche Bewirtung der Gäste gekümmert, um meine eh schon gestresste Freundin zu entlasten. Während den zwei Tagen Vorbereitung habe ich kaum geschlafen, kaum gegessen und meine gesamte Zeit und Energie in der Küche darin investiert. Und trotzdem habe ich Ergebnisse geliefert, meine Leistung erbracht und mein Körper hat funktioniert wie er sollte. Ich fühlte mich wie ein manisches Genie :P

Doch kaum waren die zwei Tage vorbei, fiel ich wieder in mein vorheriges Tief. Und wie immer machten es die äußeren Umstände nicht leichter… mein Vater hat mich zu einem Treffen mit seinen Freunden mitgenommen, die geschäftlich das selbe machen wie er. Und da ich dem Ganzen ohnehin kritisch gegenüber stehe und insgesamt einfach eine Skeptikerin bin, habe ich dort für Furore gesorgt. Ich habe mich in der Diskussion und im Kreuzfeuer der anderen Anwesenden gut geschlagen, aber ich hatte das Gefühl meinen Vater enttäuscht zu haben. Er wurde kurzzeitig regelrecht wütend, was meine beste Freundin und ich am Unterton in seiner Stimme bemerkt haben – allerdings dementierten das alle anderen, er inklusive. Auf dem Heimweg wollte ich eigentlich nur weinen…

Aber die guten und schlechten Phasen wechseln sich ab und gehen so schnell wie sie kommen. Es ist nervenaufreibend…
Ich war so glücklich, als meine Freundin vor Freude geweint hat, in dem Moment als sie zum ersten Mal die Torte gesehen hat. Jetzt kommt auch endlich das Bild von meinem Meisterwerk.

Die Torte

Im obersten Stock war Biskuit mit Buttercreme, im mittleren zweifarbiger Biskuit mit Raspberry-Cheesecake-Cream und im untersten ein Schokoladenboden gefüllt mit Schokoladenganache.
Und ich bin in der Aufgabe aufgeblüht, egal wie stressig es war… ich hab mir ohnehin einigen Stress dadurch gespart, dass ich die Torte einfach normal gebacken habe und nicht vegan. Das war so entspannter.

Und bereits am nächsten Tag kippte die Stimmung und ich war wieder wie am Boden zerstört. Ohne ersichtlichen Grund. Wie immer einfach… es ist so schade.
Ich bin hier, umgeben von Menschen, die mir viel bedeuten. Umgeben von den einzigen beiden Menschen, denen ich bedingungslos vertraue. Und trotzdem bin ich zeitweise nicht in der Lage auch nur einen Funken Freude wahrzunehmen… und das macht mich umso trauriger. Denn so hat meine zweite Familie mich nicht verdient. Und ich selber tu mir damit ja auch keinen Gefallen.

Zum Glück verbringe ich jetzt eineinhalb Wochen hier, eine kleine Gnadenfrist bevor ich wieder zurück nach Hause fahre, wo ich meinen Stimmungsschwankungen hilflos ausgeliefert bin. Vielleicht bin ich bis dahin aber auch wieder auf dem Damm. Wir werden sehen…

Ich werde mich wieder öfter melden, jetzt wo ich mehr Zeit habe.
Ich wünsche euch einen schönen Abend!
Euer Fräulein Mit-Ohne-Gefühl

Alles kommt anders als man denkt!

Guten Abend meine Lieben :)

Ich bin heute wesentlich entspannter als gestern um diese Zeit. Und warum, fragt ihr euch? Ich will es euch gerne erklären:

Heute Nachmittag kam meine Mitbewohnerin nach Hause, hat sich in den Türrahmen gestellt und mir eröffnet, dass sie auszieht. Und dass sie mir Geld dafür gibt, dass sie ihre Sachen in meinem Keller lagert. Ich habe nur genickt und gemeint, „kein Problem“.
Ich war zwar erstaunt gewesen, aber nicht emotional berührt. Ja, gewissermaßen war ich selber erschrocken über meine Kälte. Ich habe nie verstanden was meine Mutter damit gemeint hat, dass ich genauso kalt wäre wie mein Vater. Bis heute.
Und hätte sie angefangen zu Weinen oder sonstwas, es wäre in meiner Gleichgültigkeit untergegangen. Das ist zwar beängstigend, aber auch beruhigend. Ich kann weitermachen, weil mein Kopf mittlerweile alles rational sieht. Keine Emotionen – keine Gefühle – keine Schmerzen. Mit-Ohne-Gefühl eben.

Also legte sie eine Papiertüte mit Geld auf das Kästchen im Gang und fing an ihre Sachen zusammen zu packen. Ich habe ihr mehrmals angeboten ihr dabei zu helfen, oder beim Tragen – aber sie hat abgelehnt. Ihre Sache. Das war eine Art kindischer Trotz. Ich meine, soll sie doch sauer auf mich sein soviel sie will, ihr gutes Recht. Aber mich ihr helfen lassen hätte sie schon können.

Ich habe während sie ihr Zeug rausgetragen hat die Wohnung aufgeräumt und geputzt, damit ich nicht dumm in der Gegend rumstehe. Und ich habe angefangen für morgen ein bisschen zu lernen, die PDF-Dateien durchgescrollt, Sachen ausgedruckt. Die lese ich nach diesem Eintrag nochmal durch und dann mach ich das morgen schon irgendwie.
Als sie die letzte Kiste durch die Tür trug meinte sie nur „Tschüss!“ und ich ebenfalls nur „Tschüss!“. So ging das also zu Ende.
Anders als ich dachte. Schneller als ich dachte.
Aber gut, es war ihre Entscheidung. Von mir aus hätte sie noch bleiben können, aber so ist es wohl besser. Ist ja auch ein bisschen ein Sieg. Das Leben lehrt einen Kämpfen – und dass der Zweck die Mittel heiligt. Auch wenn dieser Sieg bedeutet, dass ich meine Freundinnen aufgegeben habe. Opfer müssen gebracht werden. Und solange ich stolz in den Spiegel schauen kann, bereue ich keine einzige Entscheidung.

Jetzt bin ich wieder alleine. Endlich. Und ich habe so viel Platz, das ist mir erst jetzt bewusst geworden. Und die Wohnung ist nach wie vor schön – hab sie heute geputzt. In dem Zustand könnte ich sogar meine Mutter reinlassen!
Und nun kann ich wieder laut Musik hören. Die Musik die ich gut finde. Auch depressiven Deutsch-Rap. Lange baden. Lange ausschlafen, lange aufbleiben. Meine amerikanischen Krimi-Serien schauen. Nachts weinen und schreien. Auf dem Balkon rauchen. Vielleicht mal jemanden einladen. Oder gar jemanden mit nach Hause bringen, in ein paar Monaten, wenn es besser ist.

Ich bin gern allein. Ich habe nur mich gebraucht, bevor ich anfing von der Liebe anderer Menschen abhängig zu werden. Und ich brauche jetzt wieder nur mich. Von anderen habe ich mich losgesagt. Es gibt ohnehin nur noch wenige Menschen, deren Liebe mir etwas bedeutet. Ich bin gerne allein.

Ist auch besser, wenn ich weiß dass mich so keiner sieht. Dass mich keiner weinen sieht. Dass keiner meine zitternden Hände sieht, wenn ich eine der kleinen gelben Pillen zwischen meine Lippen schiebe. Dass keiner den leeren Blick sieht, mit dem ich vom Balkon aus durch den Rauch in die Dunkelheit starre.
Es ist besser so, allein. Alleine sein bedeutet schließlich nicht, dass man einsam ist.

Heute in einer Woche bin ich nicht mehr allein. Ich besuche meine beste Freundin und meine Stieffamilie. Dann heißt es wieder „Bühne frei“. Eine Woche Normalität. Alles abschalten, den Reset-Knopf drücken. Wie eine Parallel-Welt. Eine kleine Auszeit. Urlaub von mir selbst.

Bis dahin muss ich nur noch zwei Klausuren schreiben. Einmal Therapie habe ich auch noch. Ansonsten kann ich mir Zeit für das nehmen, was mir wichtig ist, was mir Spaß macht. Freiheit. Freiheit. Zumindest scheint es so… aber es kommt eh alles anders als man denkt, also wer weiß was nächste Woche ist?

Einen schönen Abend noch und liebe Grüße!
Euer Fräulein Mit-Ohne-Gefühl

Alles eine Frage der Perspektive

Guten Abend!

Heute schreibe ich mal etwas später als sonst, weil ich grade mit meinem Vater telefoniert habe.
Er und ich haben ein sehr gutes Verhältnis. Ganz anders als das zu meiner Mutter, er war mir einfach schon immer emotional näher.
Ich rede gerne mit ihm. Auch wenn wir uns nicht so häufig sehen, fühle ich mich bei ihm immer wohl und verstanden :)

Heute hat er wieder mal mit mir darüber gesprochen, wieso ich mich nicht traue meine Ziele und Träume zu verwirklichen. Und wieso ich Pläne, die wir gemeinsam gemacht haben, nicht ausführe. Diese Pläne wären absolut realisierbar… Aber ich schaffe es einfach nicht, genau diese einfachen Schritte zu machen…

Mein Vater ist im Network-Marketing aktiv. Er hilft Menschen mit gesundheitlichen Problemen durch Nahrungsergänzungsmittel. Es gibt viele Krankheiten, die sich mit einer ausgewogeneren Ernährung einfach kurieren lassen und er ist auf ganzheitliche Ansätze spezialisiert. Denn hinter jedem Problem steckt ein Auslöser – und der ist immer psychisch.
Er arbeitet mit mir schon mein ganzes Leben und körperlich bin ich sehr gesund. Nur die geistigen Krankheiten, die mir mein Leben erschweren, konnten wir bisher nicht heilen. Wobei ich ihm auch keine Chance dazu gebe, weil er nichts von meiner Depression weiß.
Naja, zurück zum Thema. Ich nehme diese Nahrungsergänzungsmittel auch, und ich weiß, wie und dass sie wirken. Und ich kenne so viele Leute, denen diese Produkte auch helfen könnten… Nur meine Antriebslosigkeit (die diese Woche wieder besonders schlimm ist) verhindert, dass ich endlich mal „meinen Arsch hochkriege“.

Er ist einfach etwas traurig, dass ich mein Potenzial nicht nutze. Und obwohl er mir keine Vorwürfe macht, tut es weh, weil ich denke dass ich ihn enttäusche.
Und an dieser Stelle kommt die Perspektive ins Spiel. Hätte ich nicht so wahnsinnige Angst davor zu versagen, würde ich in dieser einen Sache auch nicht versagen. Genau dieser Teufelskreis muss unterbrochen werden. Wenn ich meine Perspektive dahingehen ändern könnte, dass ich Rückschläge als Lernprozesse sehen würde, könnte ich mein Leben (und Potenzial) viel mehr „ausschöpfen“.
Auch in der Depression, sind Rückschläge eigentlich Lernprozesse… Und trotzdem bin ich alles andere als glücklich darüber… alles eine Frage der Perspektive…

Wie kann ich meine Angst vor dem Scheitern überwinden?

Einen schönen Abend noch!
Euer Fräulein Mit-Ohne-Gefühl