Zahnräder.

Einen schönen guten Abend allerseits!

Heute mit einem gut gelaunten Fräulein als Gastgeberin :)

Ich hab mich gestern Abend mit meiner besten Freundin ausgetauscht und die meinte, ich soll mein Licht nicht so unter den Scheffel stellen und gefälligst anfangen ein Buch zu schreiben, wenn mir was gutes einfällt. Ich hab eure Likes und Kommentare jetzt mal als „Ja, mach das ruhig.“ gewertet.
Und ich habe es jetzt einfach mal gemacht. Die Idee kam mir gestern Nacht – also habe ich mir mein Netbook geschnappt und angefangen.
Ich halte euch auf dem laufenden, ob ich es schaffe dabei zu bleiben. Ich habe mir vorgenommen jede Woche zehn Seiten zu schreiben. Dann sollte ich in drei Monaten etwas halbwegs vorzeigbares vorweisen können. Das wäre das erste Mal dass ich ein Buch fertig schreibe, zwanzig oder dreißig Seiten habe ich bisher immer geschafft bevor ich dann die Motivation verloren habe. Aber ich bin älter geworden und habe in letzter Zeit mehr Durchhaltevermögen bewiesen, als ich es mir jemals zugetraut hätte.

Ich war heute in der Stadt unterwegs um mir im Klinikum mein neues Rezept für das Elontril abzuholen. In der Apotheke habe ich es mir bestellen lassen, morgen früh kann ich es dann holen. Das heißt ich darf weitere drei Monate mein Leben so unterstützt weiterleben, wie ich es bisher durfte. Gut zu wissen, dass mir diese Stütze nicht wegbricht, solange ich nicht wieder völlig stabil stehe.
Es war ja wieder recht warm heute, also habe ich mich für meine Desigual-Hose entschieden, die – sagen wir mal – sehr enganliegend und auffällig gemustert ist.
Die lasse ich in nächster Zeit doch lieber wieder im Schrank.
Ein Kerlchen ist fast vom Fahrrad gefallen und drei Typen vom ADAC haben mich angehupt *augenverdreh*
Zumindest bin ich scheinbar nach wie vor gesellschaftstauglich, obwohl ich mein Sport-Programm eingestellt habe – läuft :D

Heute geht’s mal früher ins Bett als sonst. Morgen früh steh ich ausnahmsweise auf um das astronomische Ereignis des Jahres (habe ich zumindest gelesen, wer weiß was dieses Jahr sonst noch so passiert) nicht zu verpassen, schließlich gibt es nur etwa alle 300 Jahre eine totale Sonnenfinsternis.
Dazu ist morgen auch noch das Frühlings-Äquinoktikum. Was für ein besonderer Tag, hoffentlich auch ein besonders guter. :)

Momentan greifen die Zahnräder wieder in einander und das Leben läuft reibungsloser als sonst. Ich hoffe, dass das noch eine Weile so bleibt.

Ich wünsche euch allen noch eine schöne Nacht und morgen einen außergewöhnlichen Morgen, wenn ihr die Möglichkeit habt die Sonnenfinsternis ebenfalls zu sehen.
Liebe Grüße!
Euer Fräulein Mit-Ohne-Gefühl

Advertisements

Es sind die kleinen Dinge…

Guten Abend!

4. Therapiestunde: Wiedermal Vergangenheit, Beziehung zu Vater und Mutter, Beziehung von Mutter und Vater, der ganze Mist eben. Ich will mich ja nicht beschweren…
Aber als Scheidungskind finde ich das ganze einfach nur blöd (um es so auszudrücken, wie ich es vor acht Jahren auch getan hätte). Und je länger wir drüber reden, desto tiefer in meinen Erinnerungen grabe ich – und natürlich grabe ich viele traurige Erinnerungen aus.
Ich war heute mehr denn je schockiert darüber, wie viel ich noch ganz genau weiß, es teilweise noch bildlich vor mir sehe. Das müssen schon traumatische Zeiten für mich gewesen sein, wenn ich das heute noch so aus meinem Kopf kramen kann. Das meint der Doc übrigens auch, also dass eine Scheidung für ein Kind ein Trauma ist, das in seinem Leben auf vielfältigste Weise wieder und wieder „Schaden“ anrichten kann. Zum Beispiel bei Trennungen, besonders schlimm – wie in meinem Fall – wenn es aufgrund ähnlicher Themen geschieht. Heureka! Aber gut das wenigstens zu wissen. So habe ich darüber jetzt schon häufiger nachgedacht, und zwar mit anderen Sichtweisen und Blickwinkeln.

Aber auch meine momentane „dunkle Phase“ wurde besprochen und beleuchtet. Und wir kamen übereinstimmend zu dem Schluss, dass die doppelte Dosis (die normale Dosierung, also kein Grund zur Besorgnis) Elontril mir vielleicht helfen kann. Wenn es jetzt schwierig ist, dann muss ich wieder eine Motivation finden um weiter zu machen. Und die Aussicht, dass in zwei drei Wochen die Dosierung mein Hirn wieder richtig funktionieren lässt, ist Motivation genug. Bis dahin, weiterschwimmen. Durch die Flüsse aus Blei, durch die Meere mit Wellen der Verzweiflung, durch die Seen aus den Tränen der Vergangenheit. (Poetisch werde ich auf meine alten Tage auch noch ;))

Aber es sind die kleinen Dinge, die mich am Funktionieren erhalten. Die kleinen Lichtpunkte, die wie Glühwürmchen ab und an in der Dunkelheit auftauchen.
Eines dieser Dinge ist Tassen-Kuchen aus der Mikrowelle. Den habe ich heute (für mich) entdeckt und war restlos begeistert. Der ist vegan, total einfach und geht superschnell. Das hier ist kein Food-Blog, aber ich will euch das Rezept trotzdem ans Herz legen, denn ein warmer Schokokuchen ist ein Seelenstreichler!

Einfach eine Tasse nehmen (also nicht Omas Porzellan mit Goldrand, sondern etwas mikrowellentaugliches) und einen Esslöffel.
2 Löffel Mehl und etwas Backpulver, 2-3 Löffel Zucker, 1 Löffel Kakaopulver, 3 Löffel (Soja-)Milch und 1,5 Löffel Öl in der Tasse verrühren – ich nehme dazu einen kleinen Schneebesen. (Optional mit Schokoladensplittern/Streuseln/Tropfen – oder ohne Kakaopulver und dafür mit Vanille und Blaubeeren – oder oder oder…)

Das ganze soll eine cremig-teigige Konsistenz haben, eventuell etwas mehr Milch oder eben Mehl dazu. Dann für 2 oder 3 Minuten (je nach gewünschter Konsistenz) auf höchster (!) Stufe in die Mikrowelle.
Und danach unbedingt etwas abkühlen lassen!
Guten Appetit :)

Ja, davon habe ich mir heute zwei Tassen gemacht, und ich befürchte dass ich in absehbarer Zeit dick werde :D
Die Kerlchen sind so lecker und einfach… Frischer Kuchen in vier Minuten! Das ist einfach zu fies…

Aber es liegt eben nicht nur der Teufel im Detail, nein, auch kleine Momente der Freude blitzen hier und dann auf, wenn man genau hinsieht. Und ich freue mich immer, wenn ich irgendwo bin und mich etwas zum Lächeln bringt.
Es sind eben die kleinen Dinge, die das/mein Leben erträglich machen.
Zum Beispiel die Musik, momentan höre ich Lorde – eine neuseeländische Sängerin. Das macht mich glücklich. Und ihre Musik ist deutlich fröhlicher als die der beiden Jungs.

Mein Therapeut hat mir heute auch etwas Druck genommen. Er sagt, er kann mir gerne Atteste ausstellen, damit ich das Semester als Krankheitssemester deklarieren kann. Denn die Prüfungen schaffe ich sowieso nicht, das habe ich eingesehen…
Ich muss mal die vom Studierendensekretariat fragen, wie das so ist… Dann wäre das Semester wenigstens nicht als „komplettes Versagen“ vermerkt. Allerdings könnten die vom Bafög stressen und wie das mit der Regelstudienzeit ist weiß ich auch nicht…
Und dann wird die Depression aktenkundig. Das heißt, dass man das später irgendwo nachlesen kann. Ob das schlecht ist, weiß ich nicht… Aber da wohl kaum jemand ein Mädchen, das so vorbelastet ist, ohne Zögern einstellen wird, wäre es besser das zu vermeiden… Die Leute sind da ja leider manchmal etwas intolerant wenn nicht sogar ignorant… Psychische Krankheiten sind ja ein Stigmata. Wir werden sehen…

Jetzt muss ich aber mal schlafen, das wird ja jede Nacht später… aber momentan ist das ja mit dem Schlafen so ne Sache… Doch den Griff zum Valium wage ich nicht…

To start sedating myself would be a step in the wrong direction, wouldn’t it?

Eine schöne Nacht noch!
Eure Nachteule alias das Fräulein Mit-Ohne-Gefühl

It’s gettin‘ harder

Guten Abend!

Momentan habe ich eine nicht enden wollende Phase der schwarzen Wolken…

Gerade ist alles halbwegs in Ordnung, die Miete bezahlt, schon wieder ’n Jahr.
Doch die Decke der Wohnung bewegt sich, ist’s schon wieder so nah.
Die Schatten kommen aus den Ecken, schwarze Gedanken fluten den Raum.
Momente von Glück ertrinken, die Lichter verschwinden, in dumpfem, pochendem Grau,
Wege heraus versprechen Tabletten, verschrieben von Männern mit schütterem Haar.
Trips wie das Leben sie schrieb, zitternd und nah, bitter und wahr.
Manchmal sind mir die Menschen zu viel, ich will nicht mehr reden.
Sie fragen wie’s geht, ich denke „zu Ende“ doch sage „ok“.

Das ist ein Ausschnitt aus „Schwarze Wolken“ von meinem neu entdeckten Liebling Prinz Pi. Der kann das mit den depressiven Texten auch gut, wobei ich mich einfach in die kaputte Stimme Caspers ‚verguckt‘ habe.

Heute morgen hat mich meine beste Freundin angeschrieben. Sie meinte, so könne das doch nicht weitergehen – es geht bergab und ich ergebe mich meinem Schicksal. Sie war besorgt, dass ich den Abwärtstrend nicht wie sonst aufhalten konnte.
Ich war leicht gereizt, weil es bei ihr so klang, als würde ich es einfach nicht genug wollen. Und ich weiß, dass sie sich nur Sorgen macht… aber sie weiß einfach nicht, wie schwer es manchmal ist.
Ich habe lange mit meiner Mitbewohnerin darüber geredet. Sie hat mich gebeten, mich doch mal in die Lage meiner Freundin zu versetzen. Sie weiß schließlich nicht, wie es ist, wenn bereits das anziehen und zum Bus gehen ein Erfolg ist, ein Sieg gegen die Depression.
Ich verstehe dass es schwer ist. Aber das ist es für mich leider auch… ich weiß ja auch nicht, wie ich es den anderen begreiflich machen soll… Ich kann ihnen doch auch nicht sagen, wieso es momentan schlecht ist.
Ich weiß doch auch nicht, wieso ich mich da grade nicht rausholen kann…

Auf jeden Fall hatten wir uns ziemlich in den Haaren. Ich war verärgert, weil ich mir selber schon genug Vorwürfe mache – und nicht von ihr auch noch welche hören wollte. Sie war genervt und enttäuscht, weil ich mich verschlossen habe und sie sich vernachlässigt vorkam.
Und am Ende haben wir uns beide darauf besonnen, dass es Bullshit ist, sich deswegen zu streiten. Davon wird die Situation für keinen von uns leichter.
Und schließlich haben wir uns lieb. Da sollte man sich nicht gegenseitig reizen, nur weil man angepisst ist. Two hearts – one Soul, Süße.

Aber durch das Gespräch mit meiner Mitbewohnerin, die selber Erfahrungen mit den Medikamenten hat, hat mich zu der Einsicht gebracht, dass es vielleicht gar keine schlechte Idee ist, wenn ich die Dosis der Tabletten doch erhöhe… Ich meine ich bin momentan wieder fast so depressiv wie am Anfang… und das sollte nicht mehr so sein, wenn ich mich nicht irre.

Jetzt muss ich bei dem heutigen Therapiegespräch mal meinen Therapeuten fragen, was er davon hält. Der ist dafür zwar nicht zuständig, aber der kennt sich damit ja auch aus.
Ich mache Fortschritte, ja. Aber ich habe das Gefühl, dass ich auch wieder Rückschritte mache… Viel zu viele in der kurzen Zeit… It’s gettin‘ harder…

Sie fragen wie’s geht, ich denke „zu Ende“ doch sage „ok“.

Einen schönen Abend und Tag euch!
Liebe Grüße, euer Fräulein Mit-Ohne-Gefühl

Nebenwirkungen…

Guten Abend!

Na ihr, wie war euer neues Jahr bisher? Meins war eigentlich prima. Also nachdem ich so ein Grinch an Silvester war, ging’s langsam aber stetig bergauf.
Aber die letzten Tage habe ich mehr denn je unter den Nebenwirkungen der Medikamente „gelitten“.
Also die Anorexie, bedingt durch die Antidepressiva, bin ich ja mittlerweile schon gewohnt. Aber wenn man unter Leuten ist, mit der Familie kocht und isst, dann ist es schon störend. Wie erkläre ich meinen Verwandten zum Beispiel, dass ich nach einem halben Teller Nudeln einfach keinen Appetit mehr habe? Oder wie erkläre ich ihnen, dass ich morgens gar nichts essen will und erst gegen drei Uhr nachmittags das erste mal etwas Hunger kriege?
Und zwar ohne ihnen die Wahrheit zu sagen, weil sie ja nichts von den Medikamenten wissen?

Das hat mir klar gemacht, dass die ganze Chose mein Leben mehr beeinflusst, als mir bewusst war. Ich muss mich daran gewöhnen, dass es nun neue Situationen für mich gibt, mit denen ich klarkommen muss.
Zum Beispiel meine Schlafstörungen. Ich kann phasenweise einfach nicht mehr richtig schlafen. Okay, das ist nunmal so. Ich bin heute erst um 06:00 Uhr eingeschlafen… es ist wirklich lästig :(
Und jetzt beginnt die Uni wieder. Da sollte ich eigentlich morgens fit sein. Also muss ich mir was einfallen lassen, um so etwas zu vermeiden. Irgendwelche Tipps?

Aber es gibt nicht nur negative Nebenwirkungen ;) und ich soll ja laut dem „weißen Hund“ meine Erfolge hervorheben. Und das werde ich systematisch in mein Leben integrieren. Denn wenn ich das Gute stärker wahrnehme, dann bleibt nicht mehr so viel Raum für die negativen Aspekte. Logisch.
Und ich hab ja einiges schon erreicht, worauf ich stolz sein kann. Das meiste davon sogar ohne Tabletten.
Ich habe mit dem Rauchen aufgehört. Ich trinke gar keinen Alkohol mehr. Ich ernähre mich seit über zwei Jahren vegan. Ich habe mit dem Nägelkauen aufgehört. Ich habe mittlerweile schon fünf Kilo abgenommen. Ich habe eine eigene Wohnung und einen Studienplatz. Ich habe aufgrund meiner eigenen Entscheidung eine Therapie begonnen.
Ich kann stolz auf mich sein. Mein Leben ist nicht nur schlecht. Ich muss mir das nur immer wieder in Erinnerung rufen.

Eine Bitte hätte ich noch, kann mir irgendjemand da draußen erklären, wie ich einen Blog in meinen Beitrag einbinde? Aber so, dass nicht die URL erscheint, sondern der Name. Ich scheitere seit Tagen daran :D
Danke!

Liebe Grüße und einen schönen Abend noch!
Euer Fräulein Mit-Ohne-Gefühl

Bilder

Guten Abend!

Heute hatte ich mein erstes richtiges Therapiegespräch. Also eigentlich immer noch nicht wirklich, aber es war mein Kennenlern-Gespräch.
Mein Psychotherapeut ist wirklich nett und wir haben sogar zusammen gelacht :)
Trotzdem war das alles nicht nur Jux und Tollerei. Er hat mir viele Fragen gestellt, über deren Antworten ich so noch nie nachgedacht habe. Es war wirklich interessant, mal von einem komplett anderen und neuen Gesichtspunkt an manche Dinge, zum Beispiel wie meine Mutter sich mir gegenüber verhält, heranzugehen.
Er hat mich auch gefragt, wie ich mir die Therapie vorgestellt habe und was ich denke, dass sie bewirkt. Naja, darauf wusste ich keine Antwort. Ich habe zwar immer daran gedacht, dass sie mir helfen kann – aber nie drüber nachgedacht, wie. Das wunderte mich schon etwas, weil ich ja normalerweise dazu tendiere, alles tot zu denken.

Das Denken ist manchmal wirklich ein großes Problem… Heute bin ich zu meiner besten Freundin gefahren, die ganz in der Nähe meines Vaters wohnt. Ich saß im Zug am Fenster und sah die Landschaft vorbeiziehen. Die weißen, schneebedeckten Hügel und die einzelnen Häuser dazwischen, die Wälder aus Tannen mit ihren weißen Hauben. Dazu umgarnte mich aus meinen Kopfhörern das neue Album von Hozier. Es war wirklich eine schöne Szene.

Aber während die Bilder vor meinen Augen zunehmend in der Dämmerung verschwanden, drängten sich andere in meinen Kopf. Bilder von glücklicheren Tagen, Bilder von alten Freunden, Bilder von meinem Kryptonit-Menschen. Je dunkler es draußen wurde, desto mehr dieser quälenden Erinnerungen ließ mein Gedächtnis frei. Als ich merke, dass ich kurz davor war, wieder eine Klippe herunter zu fallen, wusste ich dass ich handeln muss, wenn ich nicht als Wrack bei meiner Freundin ankommen will. Und so nahm ich eine halbe Beruhigungstablette. Sicher ist sicher. Besser ich bin etwas betäubt, als etwas depressiv.
Nicht jetzt. Die Depression hat hier keinen Platz. Außer meiner Soulsister weiß es hier auch niemand. Und ich bin mittlerweile gut genug im Verbergen geworden, um erfolgreich dafür zu sorgen, dass es auch so bleibt. Denn auch hier geht es um Bilder. Die Menschen, die zu meiner Familie gehören habe alle ausnahmslos keine Ahnung von meiner Krankheit. Weil jeder von ihnen ein Bild von mir im Kopf hat, dass er/sie behalten soll. Meine Familie ist eine stetige Konstante. Und ihre Art mit mir umzugehen soll sich nicht verändern – vor allem weil ich kaum glaube, dass es für mich positiver wäre.

Und jetzt liege ich hier auf meiner Matratze und tippe das ins Handy, weil ich mein Netbook aus Platzmangel zuhause gelassen habe. Zusammen mit meinem Hamster, der solange das Amt des Hausherren übernimmt.
Bald hat er noch eine Gefährtin, auch wenn ich die beiden lieber nicht zusammen lasse. Ab Anfang Januar werde ich noch mehr Ablenkung haben. Erstens durch die Lernphase für meine Prüfungen, zweitens durch mein neues kleines achtbeiniges Schmuckstück und drittens durch weitere Probetermine bei neuen Therapeuten und natürlich auch weiteren normalen Terminen bei meinen jetzigen Psychologen (ich denke der richtige Begriff wäre Psychiater, aber das klingt nicht so nett).
Hoffentlich komme ich so gut ins neue Jahr. Morgen um die Zeit hat es schon begonnen.

Die Zeit vergeht so rasend schnell. Und kein verlorener Tag kommt je zurück. Ich muss jetzt leben, in der Gegenwart, egal wie schön die Bilder der Vergangenheit sind…

Eine gute Nacht euch allen, schlaft euch aus!
Liebe Grüße, euer Fräulein Mit-Ohne-Gefühl