Von Mut und Mauern…

Guten Abend meine Lieben!

Gestern Abend habe ich meiner Mutter erzählt, dass ich wegen Depressionen in Therapie bin.

Das erforderte viel Mut und es war schon ein ordentlicher Satz nötig, um über diese Mauer zu springen… aber jetzt hab ich es ihr endlich erzählt. Sie hat geweint. Gestern, heute und wahrscheinlich morgen auch.
Damit klar zu kommen, wird für sie schwerer als es meine Situation für mich ist.

Ich bin vom Wochenende unter Menschen und der Familienfeier völlig K.O.
Heute Abend hat mich ein Freund mit nach „Hause“ genommen. Mein bester Freund und gleichzeitig einer der, die ich schon am längsten kenne. Mit jedem Kilometer ging es mir etwas besser, der Gedanke an meine chaotische Wohnung und die wunderbare Einsamkeit fing bereits an, meine angeschlagene Verfassung etwas zu kurieren.
Mein Energiereservoir ist einfach leer, nach den vier Tagen voller Action.
Und jetzt – schaukelnd in meinem Sessel, klassische Musik umgibt die Szenerie, der Balkon ist nur von der Kerze in der Laterne erleuchtet – beginnt es sich langsam wieder zu füllen.

Ich bin trotz neun bis zehn Stunden Schlaf pro Nacht seit zwei Tagen so unfassbar müde… Ich werde jetzt einfach schlafen. Irgendwann wird der Tank schon wieder voll sein. Morgen erzähle ich euch mehr vom Wochenende.

Liebe Grüße und gute Nacht!
Euer Fräulein Mit-Ohne-Gefühl

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