„Der Vorhof zur Hölle“ oder wie ich UNfreiwillig den Tag im Bett verbrachte…

Guuuten Abend!

Heute verlief anders als geplant… So viel schon mal im voraus.

Ich habe es tatsächlich geschafft heute morgen ohne Probleme aufzustehen, mich fertig zu machen und zum Bus zu laufen. Völlig entspannt, ohne Zeitdruck oder schlechte Laune – das glaubt mir wahrscheinlich keiner, der mich schon mal um 6 Uhr morgens erlebt hat.
Ich habe dieses Semester die wirklich schlaue Erkenntnis gehabt, dass es einen späteren Bus meiner Linie zur Uni gibt. Einen bei dem ich eine viertel Stunde später aus dem Haus muss und endlich nicht mehr um „fünf vor“ sondern erst um „zehn nach“ an der Uni bin. Was ja, dank ‚cum tempore‘, völlig legitim und pünktlich ist.

Also bin ich schnell ab in den Hörsaal, der gut voll war weil es ja die erste des Semesters war, hab mir einen Platz gesucht und harrte der Dinge die da kommen. Und was soll ich sagen… Mein Linguistik-Prof war optisch in etwa wie Peter Lustig und verhielt sich auch genau so – und sein Stil zu referieren und „vorzulesen“ war wirklich gut! Witzig und trotzdem informativ – vor allem nicht langweilig, was bei Professoren der Hauptgewinn ist… was einem grade in den etwas unspektakuläreren Veranstaltungen den Arsch retten kann.
Ein Sechser im Lotto, da die Vorlesung am Montag um 8 Uhr ist. Ich würde ansonsten kläglich eingehen… So wie morgen Morgen um Acht… Literaturwissenschaft -.-

Da ich bis zu den nächsten Vorlesungen und Co noch vier Stunden Pause hatte, bin ich wieder nach Hause gefahren. Und hab das Haus danach nicht mehr verlassen…
Im Gegenteil – ich lag den ganzen Tag völlig fertig mit der Welt im Bett. Mit Körnerkissen, Decke, Tee, Zwieback und Hörbuch. Als ich noch ein Kind war fand ich das immer herrlich – heute wäre ich beinahe wahnsinnig geworden. Ich wollte raus! Wollte an die Uni… (das ich das mal schreiben würde…)

Aber nix gab’s. Ich lag direkt im Vorhof zur Hölle – mir war scheiß heiß, ich hatte Schmerzen als würde mich jemand foltern und mein Hirn weigerte sich zu akzeptieren, dass mein Tag so ablaufen würde. Super Sache. Wirklich. Ha ha.

Da spüre ich endlich die Motivation und Tatkraft, die mir so lange gefehlt hat, und mein Körper, der olle Verräter, stellt mir ein Bein. Heureka.

Naja, so war der Tag eben ereignisarm… ich hoffe morgens geht’s wieder.
Ich wünsche euch noch einen schönen Abend :)
Euer Fräulein Mit-Ohne-Gefühl

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