Freitag der 13te

Guten Morgen!

Ich schreibe euch aus dem alten Zimmer meines Bruders, das ich bewohne wenn ich zuhause bin.

Der Weg nach Hause gestern war mehr als abenteuerlich. Eine Zugfahrt die ist lustig, eine Zugfahrt die ist schön :P
Denkste. Wenn das mit dem Fahren funktioniert hätte, dann wäre das alles ja auch halb so wild gewesen.
Hat es aber nicht.
Natürlich nicht, Freitag der 13te, wie konnte ich das nur vergessen :P
So saß ich also im Zug, der noch auf dem Gleis stand, als die Durchsage „Aufgrund einer technischer Störung verzögert sich die Abfahrt, wir danken Ihnen für Ihre Geduld.“ mir gehörig die Laune vermieste. Aus den paar Minuten wurde eine halbe Stunde. Und meine Ungeduld war das geringste Problem – ich konnte mit dieser Verspätung unmöglich meine Anschlusszüge bekommen.
Als man den halbvollen Zug schließlich in einen anderen pferchte, konnten wir mit diesem Ersatzzug endlich losfahren.
Ich musste allerdings die erwartete knappe Stunde am Umsteige-Bahnhof warten um den nächsten Zug zu kriegen.
In diesem traf ich einen alten Freund, mit dem ich mich den Rest der Fahrt prächtig unterhalten habe :)
Als ich dann am zweiten Bahnhof wieder zu spät ankam, war meine Geduld am Ende und ich rief meine Mutter an um sie zu bitten, mich abzuholen. Ich hatte die Nase gestrichen voll von der deutschen Bahn. Zu Recht. Freitag hin oder her, dieses ewige Züge verpassen ist doch nicht die Möglichkeit.

Als ich dann endlich zuhause war, war mir furchtbar schlecht. Ich hatte den ganzen Tag nur einen Keks gegessen – und es war schon 19 Uhr. Der Schwindel und die Übelkeit verschwanden nach einem kleinen bisschen Abendessen langsam, sodass ich mich abends wie geplant mit meinen Freunden traf.
Nach einem kleinen Dinner (Sherlock lässt grüßen) in Form von Bruscetta, fuhren wir in die Diskothek in der Nähe und trotz der Temperaturen kamen wir gut gelaunt dort an.

Der Abend war schön, wenn auch etwas kurz. Ich traf viele alte Bekannte, natürlich auch die üblichen Verdächtigen – Verehrer die jedes Mal wieder um mich herum schwänzelten, jedoch ohne mich jemals wirklich ernsthaft anzusprechen. Trotz dem nervigen Balzgehabe hatten ich und meine Freundinnen viel Spaß. Sehr viel Spaß :)

Meine beste, alte Freundin hat mich nach Hause gebracht und ich liege jetzt mit Erdbeeren (danke Mama) im Bett.
Ich muss jetzt allerdings dringend schlafen. Ich muss morgen aufstehen, weil meine Mutter mit mir auf den Flohmarkt will.

Ich wünsche euch einen schönen Tag!
Euer Fräulein Mit-Ohne-Gefühl

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