Let’s write about crime, Baby!

Guten Abend meine Lieben!

Heute war ja wettermäßig ein ziemlich turbulenter Tag. Also bei uns in Niederbayern ging’s nachmittags so richtig los. Sturm und Hagel und diese ganzen Scherze… und bis jetzt hat es nicht aufgehört…

Da ich heute Morgen relativ früh aufgestanden bin hab ich mir gedacht: Seize the day!
Und mich ab Mittag hingesetzt um endlich mal mein Projekt Buch voranzutreiben. Tipp, tipp, tipp. Dazu gab’s im Hintergrund so „Waldgeräusche“ mit Vogelgesang und Geplätscher – das war dann als hätte ich das Fenster offen und als wäre es draußen schön. :)

Hab auch endlich mal ein paar Seiten runtergeschrieben. Aber ich hänge meinem Wochenziel trotzdem hinterher… irgendwie nervt es mich, dass ich meine Motivation nur so selten finde.
Aber zumindest habe ich nach wie vor meinen Plot, der mir zusagt. Das ist schon mal die halbe Miete, so oft wie ich den am Anfang umgeschmissen habe.
Und ich bin zufrieden mit dem was ich geschrieben habe. Das freut mich schon auch, weil ich ja ansonsten eigentlich grundsätzlich unzufrieden damit bin, was ich so mache und fabriziere.

Zu Essen gab’s heute wieder Spaghetti, gestern fand ich die überraschend gut – eigentlich mag ich die nämlich gar nicht so sehr. Aber Pasta geht immer :)

Jetzt brummt mein Köpfchen und es kriegt ne Auszeit, bevor ich heute Nacht noch von Buchstaben träume. Game of Chefs steht an. Kochsendungen gehen auch immer ;)

Ich wünsche euch einen schönen Abend und hoffe ihr habt den Sturm unbeschadet überstanden!
Liebe Grüße, euer Fräulein Mit-Ohne-Gefühl

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Belanglosigkeiten?

Guten Abend!

Mein heutiger Tag war abwechslungsreicher als gestern – war ja auch keine Herausforderung.

Ich bin relativ spät aufgestanden, weil ich mich gestern bis spät in die Nacht auf 9GAG rumgetrieben habe… war ne blöde Idee.
Aber dann habe ich an meinem Terrarium rumgebastelt – die Spinne wird so schnell wie möglich versandt, by the way – weil die kleine Bromelie etwas locker und schief auf dem Stamm saß, wenn sie erstmal da ist, kann ich das schließlich nicht mehr.
Dann habe ich mir die Nägel lackiert – #justgirlythings :D

Nachmittags hat mich eine gute Freundin abgeholt, die innerhalb ihrer WG umgezogen ist und den Abend nicht alleine zuhause versauern wollte. Wir sind einkaufen gefahren um *trommelwirbel* Spaghetti mit Tomatensoße zu kochen. Studenten…
Außerdem haben wir vor dem Sturm, der heute Abend über Land gefegt ist, schnell ihre Möbel aus dem Auto in die Wohnung getragen.
Dann, das nächste girly thing, haben wir gemeinsam „Pitch Perfect“ geschaut. Alter ich hab schon lange nicht mehr so gelacht – gleichzeitig war ich selten so verstört bei einem Film. Wirklich. Die Amis…

Nach dem Film hat sie mich nach Hause gefahren und ich war so beschwingt, dass ich das Treppenhaus hochgetanzt bin. Mit dem Song „Pretty fly“ von The Offspring im Kopf. Es war verrückt. 
Dann ganz schnell den Fernseher eingeschaltet, Circus HalliGalli ;)

Jetzt bin ich hier entspannt auf meiner Couch – und groove ein bisschen vor mich hin. Hehe. Genug Belanglosigkeiten von mir.

Ich wünsche euch einen schönen Abend!
Euer Fräulein Mit-Ohne-Gefühl

3 Monate Therapie

Guten Tag allerseits!

Lasst uns feiern :)

Heute bin ich seit genau drei Monaten in Therapie. Ich denke es ist Zeit für ein kleines Resümee.


Ganz am Anfang, nach meinem ersten Gespräch, habe ich im Blog folgendes geschrieben:

Er hat mich auch gefragt, wie ich mir die Therapie vorgestellt habe und was ich denke, dass sie bewirkt. Naja, darauf wusste ich keine Antwort. Ich habe zwar immer daran gedacht, dass sie mir helfen kann – aber nie drüber nachgedacht, wie. Das wunderte mich schon etwas, weil ich ja normalerweise dazu tendiere, alles tot zu denken.

Ja, heute habe ich darauf zumindest eine vage Antwort. Ich denke, dass sie so einiges bewirkt: Ich fühle mich nicht alleine mit meinen Problemen, was dazu führt dass ich leichter wieder runterkomme, bei dem Gedanken dass ich nächsten Mittwoch mit dem Doc drüber reden kann. Ich fange an Dinge zu erkennen und aufzuarbeiten, die ich in meiner Kindheit verdrängt habe, zum Beispiel die Scheidung meiner Eltern. Ich ändere meine Sichtweise auf so manche Dinge, die mir im Leben sehr zusetzen, zum Beispiel meine Mutter. Ich lerne nicht mehr so streng mit mir zu sein, auch wenn ich unzufrieden mit der Art wie ich handle/denke/fühle bin. Ich lerne verdammt viele Dinge über mich selbst, die mir dabei helfen, zu verstehen wieso ich momentan so bin, wie ich bin. Ich merke, dass mir das mich-öffnen und reden sehr dabei hilft, die Ereignisse meines Lebens, die mich zu dem gemacht haben, was ich heute bin, im Gesamtzusammenhang zu sehen. Ich lerne auch, dass ich momentan einfach krank bin und es nichts ist, wofür ich mich schämen oder schlecht fühlen müsste – und dass es in Ordnung ist Menschen von meinen Problemen zu erzählen. Und was ich bisher auch gelernt habe ist, dass es in Ordnung ist wenn es mir nicht gut geht, weil ich mir die Zeit der „Genesung“ zugestehen muss.

Entschuldigt die Schachtelsätze, aber ich will die Sätze nicht durch Umformulierungen noch verworrener machen…

Wie viel besser es mir schon geht, kann ich nicht objektiv messen – aber subjektiv sind es Welten zwischen meinem Ich von vor drei Monaten und mir heute.
Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll… aber ich weiß ich ob ich heute noch am Leben wäre, hätte ich mich nicht vor knapp vier Monaten in Behandlung begeben. Das klingt vielleicht drastisch, aber in den Tagen vor meinem Besuch beim Arzt, war der Tiefpunkt meiner Depression erreicht. Und wer weiß was passiert wäre, wenn es noch tiefer gegangen wäre – und wir wissen alle, dass es immer noch tiefer geht.

Ich bin dankbar für diese drei Monate. Ohne sie stünde ich jetzt nicht an dem Punkt, an dem ich heute stehe – an einem Punkt, an dem ich einen Silberstreif am Horizont sehen kann. An dem ich Hoffnung habe, und Zuversicht dass meine Zukunft besser wird als meine Vergangenheit.


Genug Poesie, meine Lieben. Ich wollte einfach nur ein bisschen resümieren, was ich die letzten drei Monate so lernen und erfahren durfte.
Auf die nächsten drei! Mögen sie eben so lehrreich und heilsam sein wie die vorherigen.
Liebe Grüße und danke, dass ihr mich auf meinem Weg begleitet!
Euer Fräulein Mit-Ohne-Gefühl

Winter is coming??

Guten Abend!

Was ist denn nur los mit dem Wetter… es wird jetzt also wieder kälter? Das kann doch nicht „deren“ Ernst sein… Da passt es ja sehr gut, dass im April die neue Staffel Game of Thrones anläuft. Denen geht es ja genauso – Winter is coming.

Kleiner Rückblick zu gestern Nacht, nur um mich kurz darüber zu beschweren, dass mich die scheiß Blase die halbe Nacht wachgehalten hat. Ich habe wirklich noch nie vorher solch eine Art Schmerz gespürt. So stechend und fies, an Intensität zunehmend, je länger ich den Fuß nicht bewegte. Das hat mich wahnsinnig gemacht! Wahnsinnig! Die zwei Schmerztabletten haben zu lange gebraucht um zu wirken… ich bin immer wieder auf und ab gelaufen und habe alles mögliche, was im Internet empfohlen wurde, ausprobiert. Aber weder ein Coolpack noch Wasser noch sonstwas hat geholfen… bis ich im Hängeschrank im Bad, ganz hinten, ein letztes Compeed gefunden. Und nach einer Viertel Stunde weiterer Qualen ging’s dann langsam. So, genug gejammert.

Heute hat es bei uns Hunde und Katzen geregnet – und Enten. Wirklich, auf einmal sind drei Entchen durch den Garten gewatschelt und haben das Wasser von den Fliesen getrunken. Voll niedlich, aber irgendwie war ich auch leicht verstört. Ich wohne nicht mal ansatzweise nahe an einem Gewässer :D
Bemerkt habe ich die kleine Versammlung, als ich mich um meine kleinen Pflänzchen gekümmert habe. Dabei habe ich zu meinem Missfallen festgestellt, dass die Auberginen nicht keimen wollten… Gut, dann gibt es halt keine selbst gezogenen Eierfrüchte im Sommer.

Heute kam übrigens die niederschmetternde Nachricht, dass der Versand meiner Spinne nicht klappt. War ja klar. So klar.
Der Züchter kann sie nicht versenden, weil – haltet euch fest – er am Mittwoch zu einer Live-Sendung im ZDF muss. Und dafür muss er noch soviel vorbereiten, dass er kein Päckchen für mich packen kann… Und mir eine Mail schreiben konnte er auch nicht…. hab ich gestern Nacht noch gemacht…
Ich hab die Spinne jetzt mal reserviert, nicht dass er in drei Wochen wieder nicht genau weiß ob er überhaupt noch welche abzugeben hat. Abfuck.

Der Tag war auch ansonsten wenig produktiv… Ich habe eigentlich nur Essen gemacht und es gegessen – was zu kolossalen Schuldgefühlen meinerseits führte, weil ich gefühlt schon wieder viel zu viel gegessen habe… Langsam dreht mein krankes, kleines Hirn völlig durch…
Aber zu viel wäre ich ohnehin nicht in der Lage gewesen, ich bewege mich in etwa so steifbeinig wie eine Oma mit Arthritis…
Wenigstens geht’s dem Hamster gut. Der hat mich heute mehrmals um Leckerchen angebettelt. Kleiner Vielfraß.

Jetzt gibt’s Navy CIS und Co, wie jeden Sonntag. Mehr will mein Kopf heute auch nicht…

Ich wünsche euch einen schönen Abend!
Euer Fräulein Mit-Ohne-Gefühl