Männer und andere Probleme

Guten Abend allerseits!

Gestern Nacht ging’s mir ja nicht so gut, deshalb gibt’s heute auch noch keinen besonders euphorischen Eintrag.

Und meinen kleinen Ausfall gestern hat ein Mann verursacht, deshalb auch die Überschrift.
Er ist ein Bekannter aus Neuseeland, mit dem ich die letzten Tage ziemlich viel geschrieben habe. Wir haben uns schon immer ganz gut verstanden und gemerkt, dass wir so einiges gemeinsam haben.
Daraus entstand die Idee, dass wir uns mal treffen könnten. Und weil er grade seine Lehrprobe vorbereiten muss, haben wir den Termin mal in den Februar gelegt.
Aber gegen Ende des gestrigen Abends, schrieb er mir auf einmal, dass ich mir kein Wochenende freihalten soll, weil es ja vielleicht ohnehin nicht klappt.

Dieser Satz hat mich ziemlich traurig und wütend gemacht. Ich hasse es, wenn Menschen sich diese Art Hintertür offen halten. Das gibt mir sofort ein schlechtes Gefühl. Das Gefühl, dass sie schonmal eine Ausrede vorbereiten für den Fall, dass sie doch keine Lust haben, ihre Zeit mit mir zu verschwenden.

Ich hab mir dann heute Morgen schon meinen Teil gedacht, als eine Nachricht von ihm auf mich gewartet hat.
Er hat sich entschuldigt und mich gefragt was eigentlich los ist. Und als ich ihm nur halbherzig geantwortet habe, hat er nochmal nachgefragt.
Schließlich hat er die Situation aufgeklärt und somit meine Zweifel ausgeräumt. Diese Aussage hat er nur gemacht, damit ich mir nicht bedrängt vorkomme. Es sollte eine Hintertür für mich sein! Er hat an mich gedacht!
Und war ernsthaft betroffen, dass ich es so falsch verstanden habe.
Das ist mir so schon lange nicht mehr passiert. Aber er weiß auch um meine Situation und wie empfindlich ich bin.

Naja, auf jeden Fall hat der Kerl mich wieder besänftigen können und jetzt bin ich schon deutlich milder gestimmt…
Aber naja, da sieht man es wieder. Immer nur Ärger mit den Männern…
Aber es ist schön, dass sich jemand für mich interessiert, für den ich mich auch interessiere. Vor allem weil er älter und kultivierter und gebildeter ist als all die seltsamen Gestalten, die hier an meiner Uni rumlaufen.

Nunja. Jetzt muss ich mich lediglich besser unter Kontrolle bekommen, damit ich in solchen Situationen nicht immer gleich eskaliere, dann könnte ich vielleicht bald ein halbwegs normales Leben mit meinen Mitmenschen führen. Und eine halbwegs normale Beziehung zu ihnen aufbauen. Insofern Normalität möglich ist.

Jeder Mensch hat ein normales Leben verdient. Aber das will ich gar nicht. Ich war schon immer besonders und mein Leben ist es auch. Und wenn ich die Wahl habe, dann bleibt es das auch.

Einen schönen Abend noch!
Euer Fräulein Mit-Ohne-Gefühl

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