Gedanken der Nacht…

Ich hab mir immer gewünscht nichts zu fühlen… Nach der Sache mit ihm. Ich habe so oft innerlich brennend vor Schmerz zum Himmel hinauf geschrien und mir gewünscht dass der Schmerz aufhört. Und am besten alles. All diese Gefühle die mich innerlich zerstört und mein Herz zerrissen haben. Die Sehnsucht. Die Wut. Die Trauer. Die Verzweiflung. Der Hass. Auf mich. Auf ihn. Auf sie. Auf alles.

Hätte die Welt in diesen Momenten aufgehört sich zu drehen, oder hätte nur mein Herz kapituliert – hätte es endlich aufgehört zu schlagen – es wäre gut gewesen. Ich hätte es sogar begrüßt. Hätte die kurze Leere, bis deinem Gehirn der Sauerstoff ausgeht, als Erlösung empfunden. Das lange erwartete Ende. Erlösung… Ein schönes Wort. Wann werde ich von diesem Leben erlöst? Es gibt nichts mehr wofür es sich zu leiden lohnt. Hoffnung ist die schlimmste aller Qualen.
Vielleicht schaffe ich es eines Tages einzuschlafen, ohne diese Gedanken.

Aber bis dahin liege ich inmitten der Leere. Ohne Gefühl. Das, was ich mir immer gewünscht hatte. Und verfluche und liebe es gleichermaßen.

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