Was ein guter Tag

Guten Abend! :)

Seht ihr den Smiley? Seht ihr ihn? Ich bin stolz auf den kleinen Kerl. Denn er ist ein Zeichen für: Es geht mir gut.
Und für mich sind die guten Tage wertvoll. Sie sind kostbar. Zerbrechlich. Ein falsches Bild, ein falsches Lied, eine falsche Nachricht – und alles ist dahin. Das ist leider in letzter Zeit zu oft vorgekommen. Aber reden wir über was anderes!

Heute war also ein guter Tag, was heißt das?
Ich konnte aufstehen, ohne größere Probleme hat mein Geist akzeptiert dass jetzt ein neuer Tag anbricht.
Ich habe morgens zwar wiedermal nichts runterbekommen, aber ich hab mir Frühstück in die Uni mitgenommen. Essen zubereiten ist ja so ne Sache…
Ich war bei dem Amt für’s BAFöG. Das habe ich seit Wochen vor mir hergeschoben. Ich musste ja eigentlich nur drei Blätter abgeben, aber allein bei dem Gedanken, dass die vielleicht motzen könnten weil ich spät dran bin drehte sich mir alles um. Zum Glück ist jetzt alles fertig.
Ich bin dann nach Hause gefahren und habe den Tag in meiner Höhle verbracht. Das tat gut. Uuuuund: Ich habe heute das erste Mal diese Woche gekocht! :)
Inspiriert von einem Rezept des Blogs „Vegane Tomate“ gab es dann Kidneybohnenbällchen.

Die waren total lecker und vor allem hat mich das Kochen beschäftigt. Und für mich ist Kochen eine Leistung an den meisten Tagen. Und ich habe heute einiges, was für andere Menschen völlig normal ist, geschafft. Ja, ich habe wieder einen Tag geschafft.

Am meisten freute ich mich heute Abend über ein paar Blogs, die ich gefunden habe. Wunderschöne und sehr emotionale Texte. Und ich habe mich über ein paar Abonnenten gefreut! Schön, dass Leute Interesse an meinem Blog haben :)

Beenden möchte ich diesen Eintrag (und bestimmt noch viele der folgenden) mit einem Zitat meines Lieblingssängers – der mir vor allem in den depressiven Zeiten wahnsinnig hilft – Casper.

Inmitten von „Alles wird Gut“ und „Ich habe den Mut“
steht ein „Bitte komm zurück“ in der Farbe von Blut.
Trotz dem Gefühl, dass ein Ende sich nähert
Schlägt es tapfer, dein emsiges Herz…

Das Lied heißt „Alaska“ und er singt darin über die Entfremdung einer geliebten Person, die in ihrem eigenen endlosen Weiß versinkt. Casper schafft es mit seinen Texten Depression in Worte zu packen. Das Gefühl von Alaska kenne ich nur zu gut.
Und genau diesem Alaska will ich entfliehen. Und ich glaube den Menschen um mich, die sagen „Alles wird Gut“.
Noch fünf Tage bis zum Beginn meiner Therapie. Und ich schreie „Bitte komm zurück“ zu meinem alten, glücklichen Ich.

Gute Nacht meine lieben Leser.
Einen schönen Tag Morgen!
Wünscht euch euer Fräulein Mit-Ohne-Gefühl

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